Die europäische Apfelsaison neigt sich dem Ende zu, insbesondere für die Sorte Gala. Die letzten Wochen sind angebrochen, und die Qualität beginnt hier und da zu schwanken. Dies markiert den Übergang zu frischen Gala-Äpfeln aus der südlichen Hemisphäre.
Aufgrund verschiedener Umstände ist die Nachfrage nach importierten Äpfeln hoch, während das Angebot geringer ist als in den Vorjahren. Insbesondere die Bio-Mengen aus Chile sind schätzungsweise 30 % niedriger als normal. Dadurch wird der Druck auf die Verfügbarkeit erhöht. Es wird daher empfohlen, rechtzeitig zu bestellen, um die Lieferung sicherzustellen.
Neben den geringeren Mengen spielen auch die steigenden Frachtraten eine Rolle bei der Preisgestaltung. Diese höheren Kosten müssen innerhalb der Kette kompensiert werden, was sich auf die Endverbraucherpreise auswirken kann.
Wussten Sie, dass Untersuchungen zeigen, dass frisch geerntete Äpfel aus Südamerika geringere CO₂-Emissionen haben als europäische Äpfel, die - außerhalb der europäischen Apfelsaison - über lange Zeiträume in Kühlhäusern gelagert werden? Der Energieaufwand für die monatelange Kühllagerung überwiegt den nachhaltigen Transport auf dem Seeweg. Es gibt jedoch immer mehr Initiativen, die Kühlhäuser (teilweise) mit Solarenergie zu kühlen, was den CO₂-Fußabdruck verringert.
Der europäische Apfelmarkt steht am Anfang einer schwierigen Importperiode. Frühzeitige Planung und Flexibilität sind entscheidend, um eine stabile Versorgung zu gewährleisten.